Dienstag, 31. Januar 2017

Atomkraft? Nein Danke!

Sagt euch der Name "Tihange" noch etwas? Letztes Jahr war der Name des belgischen Atomkraftwerks in aller Munde, da es altersbedingt marode und baufällig geworden ist. Das Atomkraftwerk sollte schon länger stillgelegt werden, was allerdings bisher von der belgischen Regierung nicht umgesetzt worden ist.
Seitdem zerfällt das Kraftwerk weiter vor sich hin und sorgt in der Nachbarschaft für Aufsehen, die Berichterstattung darüber hat allerdings spürbar nachgelassen.

Gleichzeitig wurde in einer kleinen Randnotiz darüber berichtet, dass Deutschland ohne Atomkraft genügend Strom produziert, um diesen ins Ausland zu exportieren.
Die Atomlobby ist mächtig, das erfahren wir in Deutschland regelmäßig aufs Neue. Wenn wir aber schon krampfhaft an der Atomenergie festhalten müssen, warum kümmert man sich dann nicht endlich mal um eine sichere und zuverlässige Verarbeitung?
Wir alle dürften noch die Bilder aus Fukushima im Kopf haben; die Region wird über Jahrzehnte dauerhaft unbewohnbar bleiben. Wie stellen sich die Betreiber von Tihange eine Evakuierung in Europa vor, wenn dort der GAU eintritt? Ich hoffe, dass es nie soweit kommt aber ich fürchte, dass dieses Spiel mit dem Feuer kein gutes Ende nehmen wird.


Freitag, 20. Januar 2017

Azulejos in Lissabon

Lissabon ist an sich schon eine bemerkenswert schöne Stadt. Was einem allerdings sofort ins Auge fällt, sind meist blaue Kacheln, die eine Vielzahl von Häusern zieren. Diese Kacheln, Azulejos genannt, sind ein Erbe der maurischen Vergangenheit Lissabons. Der Name leitet sich vom arabischen az-zulaiǧ ab, was soviel wie "Kachelwerk bedeutet. 

Die überwiegend blaue Farbgestaltung sorgt bis heute in diesem Zusammenhang für ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. Demnach soll der Name in erster Line von dem portugiesischen Wort für blau, "azul", abstammen. Da diese Form der Kacheln allerdings auch noch heute im arabischen Raum unter dem Namen "zellij" bekannt sind, bleibt wohl die arabische Variante wahrscheinlicher.
Wie die Azulejos aussehen, könnt ihr nachfolgend in einigen Impressionen aus Lissabon sehen.

Für weitere Details gibt es unter http://azulejos.fr/index_en.html viele Informationen zu dem Thema.






Samstag, 14. Januar 2017

Amsterdam, Amsterdam...

Heute gibt es mal einen weniger meinungsäußernden Blogpost. Stattdessen möchte ich euch nach Amsterdam entführen; eine Stadt, die nicht nur wegen ihrer Grachten sehenswert ist. Vielleicht wecken meine Bilder ja bei euch die Lust, auch mal diese schöne Stadt am Wasser zu besuchen.


beurs van berlage

Paleis op de Dam

Königliche Laternen

Westerkerk


V.O.C. Amsterdam

Grachten in Amsterdam

Dienstag, 10. Januar 2017

Die Affen sind los...





Habt ihr auch manchmal das Gefühl, ihr befindet euch im Affenzirkus? Besonders im Straßenverkehr kommt es mir immer häufiger vor, dass ich mich von Affen umgeben fühle. Erst heute musste ich mich wieder anhupen lassen, weil ich es gewagt habe, bei "gelb" noch nicht vollständig von der Fahrbahn gewesen zu sein. Woher kommt diese Hektik und dieser dauerhafte Stress in der heutigen Zeit? Ist es echt zuviel verlangt, 2 oder 3 Sekunden länger zu warten bis Alle die Straße überquert haben?

Mit dem Verkehr ist es wohl wie mit dem richtigen Leben, wer seine Ellebogen nicht einsetzen kann, zieht den Kürzeren. Was wohl Erich Kästner zu dem Verhalten solcher Personen sagen würde? Immerhin hat er schon 1932 in seinem Gedicht "Entwicklung der Menschheit" festgestellt, dass wir im Grunde noch immer die alten Affen sind, wie "seinerzeit auf den Bäumen".


Donnerstag, 5. Januar 2017

Absolutismen

Man merkt, in Deutschland stehen die nächsten Wahlen an. Schon bevor die ersten Wahlplakate veröffentlicht werden, befinden sich die unsere Spitzenpolitiker/innen schon im Angriffsmodus.
Eine bemerkenswerte Eigenschaft in der Rhetorik unserer Zeit scheint es dabei zu sein, in Absolutismen zu argumentieren. Es gibt nur noch richtige und falsche Aussagen, Wahrheit und Lüge. Alle Grautöne werden ausgeblendet.
 Dass wir dabei in eine gefährliche Zeit rutschen, in der sich unterschiedliche Meinungen immer weiter gegenseitig aufschaukeln, weil jeder auf seinen Standpunkt beharrt und niemand auch nur ansatzweise nachgeben möchte, scheint wohl unwichtig zu sein.

Ich frage mich, wohin diese von "Gutmenschen", "Putinverstehern", "Kriegstreibern", und "Linksnationalisten" geprägte Diskussionskultur uns noch bringen wird und hoffe, dass wir eines Tages wieder erkennen, wohin so ein Denken in schwarz und weiß, so eine Kategorisierung in "wir" und "die" schon immer geführt hat.
Das nächste Thema wird wieder etwas weniger politisch werden, dennoch bin ich auf eure Kommentare, Meinungen, Kritiken gespannt.

Habt einen schönen Tag!
Sebastian

Sonntag, 1. Januar 2017

A wie Anfang

Am Anfang war das Wort und Aller Anfang ist schwer. Und manchmal föngt man eine neue Aufgabe einfach nur deshalb an, weil man eine neue Herausforderung sucht. So ist dieses Blog entstanden.
Die Idee dahinter ist, dass ich jeden Monat in alphabetischer Reihenfolge Gedanken zu allen möglichen und unmlglichen Themen mache und diese veröffentliche. Ich bin gespannt, wohin diese Reise führt und freue mich jetzt schon darauf, Stichwörter zu suchen und zu sammeln. Natürlich nehme ich auch gerne Vorschläge dazu an. Schreibt mir eure gewünschten Begriffe, über die ich mir meine Gedanken machen soll gerne als Kommentar. Ich nehme die Herausforderungen an.Bis Bald, Sebastian