Montag, 10. Juli 2017

Das ist ja wohl der Gipfel

Nun ist der G20-Gipfel Geschichte und in Hamburg kann hoffentlich bald wieder Ruhe einkehren. Was am Ende von dem Gipfel übrig bleibt, sind mehrere verletzte Personen, unzählige Sachschäden und eine verwüstete Stadt. Ach ja mehrere 1000 friedliche Demonstranten haben sich über das Wochenende ebenfalls in Hamburg versammelt um gegen den Gipfel zu demonstrieren. Die Ergebnisse der 20 größten Industrienationen auf diesem Gipfel scheinen in Anbetracht der Ereignisse nur noch eine Randbemerkung wert zu sein, es ging ja auch nur um die wichtigsten Herausforderungen unserer Gesellschaft.
Was mir vom Wochenende in Erinnerung bleiben wird sind eine Menge Fragen:
1. Ist es sinnvoll, für mehrere Mio. Euro einen Gipfel zu organisieren, bei dem man sich am Ende vermutlich wieder bestenfalls auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt hat, ohne die wirklich wichtigen Themen des Gipfels entschieden voran gebracht zu haben?
2. Ist es sinnvoll, ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industrienationen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands stattfinden zu lassen? Diese Frage lässt sich wohl klar mit "nein" beantworten. Erst recht, wenn man bedenkt, dass offensichtlich alle Beteiligten mit der Situation überfordert gewesen sind. Dass es Protestaktionen zu dem Gipfel geben wird, war sicherlich nicht überraschend. Auch die Tatsache, dass (leider!) einige Demonstranten einzig und allein auf Zerstörung und Chaos ausgewesen sind, kommt nicht ganz überraschend. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Sicherheitsbehörden an vielen Stellen mit der Situation gänzlich überfordert gewesen sind. Dies soll kein Freifahrtschein für Krawalle und Vandalismus sein, im Gegenteil. Ich halte es jedoch für mehr als blauäugig, das Tagungszentrum in einen Bereich zu legen, der für seine linksautonome und nicht immer friedliche Szene bekannt ist. Auch stelle ich mir die Frage, ob 20.000 Polizisten für mehr als 50.000 Demonstranten ausreichend gewesen ist.
3. Ist es sinnvoll, gegen diesen Gipfel zu demonstrieren? Die Frage kann ich nicht mit "ja" oder "nein" beantworten. Friedlicher Protest und friedliche Demonstrationen sind allerdings durch unser Grundgesetz verfassungsrechtlich geschützt. Sie sollten daher auch für eine Großveranstaltung wie der G20-Gipfel nicht eingeschränkt werden.
4. Ist es sinnvoll, als Zeichen des Protestes fremdes Eigentum zu zerstören und Menschenleben zu gefährden? Definitiv nicht. Punkt!
5. Ist es sinnvoll, augenscheinlich willkürliche staatliche Aktionen zu starten, um den Protest zu kontrollieren? Auch das ist sicherlich nicht der Fall und darf nicht zum "Allheilmittel" auserkoren werden.
Wie also mit der Situation umgehen? Vielleicht wäre viel Luft aus den Aktionen genommen worden, hätte man die friedlichen Gegner des Gipfels in einer geeigneten Weise in den Gipfel integriert.

Was mir am Ende des Gipfels besonders sauer aufstößt, ist, dass das Thema "linke Gewalt" überdimensional in den Vordergrund gerückt wird und gleichzeitig kritische Hinterfragungen zu vereinzelten Aktionen seitens der Polizei nahezu vollständig ignoriert werden. Natürlich haben die Randalierer einen erheblichen Schaden angerichtet. Natürlich müssen sie, sofern sie identifiziert werden können, zur Rechenschaft gezogen werden. Ist es aber richtig, sämtliche Kritik an Polizeiaktionen abzuschmettern? Ich habe die Bilder von den zerstörten Straßen und den brennenden Autos gesehen. Ich habe aber auch die Bilder von Pfeffersprays, Tränengas und Wasserwerfern gesehen. Über beide, in meinen Augen unverhältnismäßige Aktionen, sollte in der Aufarbeitung des Wochenendes ausführlich diskutiert werden. Bis zum nächsten Gipfel bleibt mir als letztes die Frage, wieso Menschen zu solchen Eskalationen fähig sind.
Bis Bald
Euer (heute ziemlich ratloser) Sebastian

Dienstag, 4. Juli 2017

Grundsätzlich sind wir Alle gleich, oder?

Letzte Woche wurde im Deutschen Bundestag die so genannte "Ehe für Alle" beschlossen, nach der gleichgeschlechtliche Paare nun eine Ehe schließen können, die einer heterosexuellen Ehe gleichgestellt ist. Ein großer Schritt in die Zukunft, sollte man meinen. Und dennoch war klar, dass diese Gesetzesänderung für Zündstoff sorgen wird. Einige Politiker/-innen sehen mit dem Gesetzesentwurf die Institution Ehe herabgewertet, ja sogar grundsätzlich gefährdet. 

Das Hauptargument, das ich gegen die "Homoehe" immer wieder zu hören bekomme, ist ein Verweis auf den besonderen Schutz der Ehe im Grundgesetz. Und tatsächlich heißt es im Artikel 6 GG:
 "(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."

Ich bin kein Jurist, aber mein Verständnis dieser Aussage besteht darin, dass die Ehe als solche nicht abgeschafft werden darf. Der zu ändernde Paragraph 1353 im BGB lautete bis jetzt: "Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen..."
Demnächst soll der Paragraph wie folgt lauten: "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen....". Für diese sieben Wörter wird also jetzt von einigen Personen ein Fass aufgemacht, das zu unnötigen Diskussionen führt und andere, wichtige Diskussionen in den Hintergrund drängt.

Ich möchte mich nur bedingt an dieser Diskussion beteiligen, weil ich sie für überflüssig halte. Dennoch möchte ich hier einige Punkte anbringen, über die man in dem Zusammenhang ebenfalls nachdenken sollte. 

1. Wenn die Gegner der Homoehe so erpicht darauf sind, dass die Ehe einer dauerhaften Verbindung zwischen Mann und Frau vorbehalten sein soll, dann sollten sie sich Gedanken über Ehescheidung und wilde Ehe machen.

2. Die Begründung, dass Homosexuelle keine Kinder in die Welt setzen können und daher keine Ehe schließen sollten, würde meiner Meinung nach bedeuten, dass eine Ehe erst dann gültig ist, wenn daraus Kinder entstanden sind. 

3. Wenn für das traditionelle Familienbild zwingen eine Mutter und einen Vater vorsieht, wie ist dann mein erster Punkt anzusehen, wenn Kinder aus einer Ehe entstanden sind? 

Wie immer würde ich mich über kontroverse und sachliche Diskussionen zu diesem Thema freuen.


Sonntag, 18. Juni 2017

Fehler sind gut, oder nicht?

Wie ihr vielleicht wisst, schreibe ich noch auf einem zweiten Blog, der sich mit Tippfehlern und gramatikalischen Unsinnigkeiten beschäftigt. Vermutlich ist es eine Art Berufskrankheit, aber mir fallen solche Fehler sehr schnell auf. Auch wenn ich die meisten dieser Fehler eher amysant finde, stört es mich gleichzeitig, dass sich besonders im öffentlichen Raum so wenig Menschen zumindest im Ansatz um eine richtige Grammatik und Rechtschreibung bemühen. Es ist sicherlich eine Sache, wenn man mal eben einen Facebook-Post oder einen Tweet schreibt. Wenn man allerdings eine offizielle Produkt- oder Firmenhomepage betreut, sollte man meines Erachtens ein wenig darauf achten, was man veröffentlicht.
Jedenfalls habe ich bis heute 89 Posts mit Fehltritten aller Art veröffentlicht, und ich befürchte, dass noch weitere folgen werden.

Manchmal frage ich mich, ob ich in der Hinsicht tatsächlich sehr speziell und überpenibel bin, oder ob wir tatsächlich den bezug zu unserer Sprache verloren haben. Wenn letzteres der Fall ist, wäre mir sehr wichtig zu erkennen, wie es so weit kommen konnte. Ich fürchte, diese Frage wirt mich noch eine Weile beschäftigen. Bis dahin lasse ich euch erst einmal mit meinen Gedanken alleine und denke über weitere Themen mit dem Buchstaben "F" nach.

Übrigens: In diesem Post habe ich absichtlich ein paar Fehler versteckt. Ich bin gespannt, ob jemand alle Findet und die richtige Anzahl in die Kommentare schreiben kann.

Bis bald,
Euer Sebastian

Sonntag, 4. Juni 2017

Freiflug auf der Datenautobahn

Eigentlich sollte man meinen, dass wir in Deutschland in einem hochmodernen und gut ausgestatteten Land leben. Wenn ich dann aber sehe, wie unsere Internetverbindungen aussehen, bekomme ich regelmäßig Sorgenfalten und graue Haare. Ein Beispiel: In der Großstadt, in der ich wohne existieren über das gesamte Stadtgebiet verteilt öffentliche Hotspots, an denen man sich, so die Theorie, einwählen und so kostenlos im Internet surfen kann. Die Praxis sieht in letzter Zeit eher wie folgt aus: Man findet mit seinem mobilen Endgerät einen öffentlichen Hotspot und versucht sich einzuwählen, man wartet, man bekommt eine Mitteilung, dass man irgend welche Daten eingeben soll, man fliegt raus. Nach dem gefühlt 100. gescheiterten Versuch stelle ich mir die Frage, was daran so schwer sein kann, einen vernünftig funktionierenden Hotspot einzurichten.

Ich habe vor ein paar Jahren Urlaub in Göteborg gemacht. Kaum angekommen, bekam ich per sms alle möglichen Informationen, die ich benötigte um mich im dortigen W-lan anzumelden. Nach nicht einmal einer Minute stand die Verbindung und ich konnte lossurfen. Ich frage mich, was die Schweden anders machen als wir. Theoretisch hätte ich sogar im Busshuttle vom Flughafen in die Innenstadt W-lan kostenlos nutzen können. Ich weiß, spätestens im Urlaub sollte man hin und wieder auch mal abschalten können. Bei der ein oder anderen spontanen Suchaktion habe ich diese Mobilität aber dennoch genossen.

Was am Ende des Tages für mich übrig bleibt ist wohl die Erkenntnis, dass wir doch nicht die fortschrittliche und Zukunftsweisende Industrienation sind, die wir gerne vorgeben zu sein und dass das Internet wohl noch sehr lange für uns alle #Neuland bleiben wird.

Euer
Sebastian.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Errare humanuum est

Irren ist menschlich, das gilt natürlich auch für mich. Als Trump zum Präsidenten ernannt worden ist, dachte ich, dass er zwar mit seinem Auftreten nicht unbedingt den richtigen Ton getroffen hat, aber besonders in Hinblick auf die Beziehungen zu Russland konfliktscheuer sei als seine Kontrahentin, Hillary Clinton. Spätestens, nicht aber erst seit seinen Auftritten auf dem G7-Gipfel muss ich meine Meinung über ihn allerdings deutlich revidieren. Die Art und Weise, wie der POTUS (President of the United States) dort aufgetreten ist, war in jeder Hinsicht mehr als befremdlich. Spätestens das Verhalten dem montenegrischen Ministerpräsidenten gegenüber war sicherlich weit von der angemessenen englischen Art entfernt. Aber auch seine Rhetorik und sein Auftreten den anderen Teilnehmern gegenüber erscheint mir angesichts der aktuellen Lage und der wichtigen Themen auf dem Gipfel in keinster Weise angemessen zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass es Trump ist, der am Ende lediglich eine minimale Einigung auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner ermöglicht.
Der Gipfel hat aber auch wieder eine Sache deutlich gemacht: Europa muss sich meiner Meinung nach deutlich emanzipieren, und das schnell. Es kann nicht sein, dass wir uns immer wieder neu von den USA abhängig machen. Hoffentlich war dieser Gipfel ein endgültiger Fingerzeig, wohin die Reise mit einem Präsidenten Trump geht. Man darf allerdings gespannt sein, was sich der POTUS auf seinen nächsten Auftritten einfallen lässt, um die Welt zum Kopfschütteln zu bringen.

That´s all for now!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Ergonomie und ihre Tücken

Wenn man sich mit den Produktbeschreibungen in einem bekannten Online-Versand beschäftigt, fällt einem auf, dass viele Produkte mit dem Hinweis "Ergonomisch geformt" versehen sind. In Zeiten von Gesundheitswahn und Fitnessgurus sieht es natürlich immer wieder schön aus, wenn ein Produkt darauf bedacht ist, den Körper zu schonen. Bei einigen Exemplaren geht dieser Trend meines Erachtens allerdings zu weit.

Was bedeutet "ergonomisch" eigentlich? Der Duden definiert den Begriff Ergonomie als
 "optimale wechselseitige Anpassung zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsbedingungen"

Es geht also darum, dass ein Werkzeug oder ein Gegenstand so geformt ist, dass er möglichst perfekt an die menschliche Anatomie angepasst ist. Für viele Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände mag es da sicherlich Unterschiede geben, wenn ich dann aber lese, dass ein Gürtel ergonomisch geformt sein soll, kommen mir ernsthafte Zweifel. 

Soweit ich weiß ist ein Gürtel ein flexibler Gegenstand, natürlich passt er sich beim Tragen an die jeweilige Körperform an. Man kann vielleicht noch argumentieren, dass einige Menschen schmalere Gürtel und andere eher breitere Gürtel tragen sollten. Wie jetzt aber so ein Gürtel nicht an den Menschen angepasst sein kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Vielleicht bin ich auch noch nicht ergonomiegeschädigt genug, um mir von solchen Auswüchsen ein Bild machen zu können, vielleicht sollten einige Hersteller ihren Ergonomiewahn jedoch etwas reduzieren, sonst entwickelt sich das Ganze zu einer EgoMANIE. Für den Fall, dass sich unter den Leser-/innen jemand mit Gürteln auskennt, freue ich mich natürlich immer über eine Erklärung des Ergonomieverhaltens von diesen modischen und sicherlich nützlichen Accessoires.

Euer Sebastian



Dienstag, 16. Mai 2017

Erreichbarkeit 2.0 - schalt doch mal ab!

Ich benutze regelmäßig den ÖPNV um mich fortzubewegen und entdecke immer wieder interessante Muster, die mich begleiten. Eines dieser Muster ist der offensichtlich ständige Drang nach Erreichbarkeit. Es ist ja keine neue Verhaltensweise, dass das Smartphone buchstäblich an unseren Fingern angewachsen zu sein scheint. Letzte Woche habe ich allerdings ein Verhalten entdeckt, das mir in dieser Ausprägung bis jetzt unbekannt gewesen ist. Eine junge Frau stieg an einer Haltestelle mit Smartphone am Ohr in die U-Bahn. Das Gespräch schien nicht wirklich weltbewegend oder wichtig gewesen zu sein. Kurz nach dem Verlassen des Bahnhofs und der damit verbundenen Einfahrt in den Tunnel brach wohl das Gespräch mangels verfügbarer Netzabdeckung ab. Was darauf geschah lässt sich am Besten mit einem Nervenzusammenbruch mit Schnappatmung beschreiben. Als die Bahn kurze Zeit später im Tunnel zum Stillstand gekommen ist, sind bei der jungen Dame wohl sämtliche Sicherungen durchgebrannt. Jedenfalls fing sie laut an zu schreien, dass sie dringend hier raus müsse, da ihre Freundin noch am Telefon sei. Die Verzweiflung der jungen Dame, mindestens 2 Minuten lang kein Smartphone nutzen zu können endete in einem Heulkrampf und einem fluchtartigen Verlassen der U-Bahn unmittelbar nachdem der nächste U-Bahnhof erreicht wurde. 

Diese kleine Anekdote stellte mich vor eine neue Frage, die mich bis heute beschäftigt: Müssen wir heutzutage wirklich 24 Stunden erreichbar sein und mit der Welt kommunizieren? Und was würde passieren, wenn wir uns hin und wieder mal mit uns selbst und unserer unmittelbaren Umgebung beschäftigen? 
Ich habe auf der weiteren Fahrt nach dem Erreichen der Oberfläche jedenfalls aus dem Fenster geschaut und die Welt beobachtet während in meinem Augenwinkel alle anderen Fahrgäste um mich herum wieder mit ihren Smartphones beschäftigt gewesen sind.

Was bleibt sind verstörende Gedanken und viele neue Denkrichtungen.

Euer Sebastian

Dienstag, 2. Mai 2017

Endlich Europa

Alles Neu macht der Mai... Wir sind endlich beim Buchstaben "E" angekommen und ich darf mir über Europa, genauer gesagt über die Europäische Union, meine Gedanken machen. Zuerst einmal eine Aussage vorweg: Ich halte die Europäische Union als Idee großartig und bin ein absoluter Befürworter einer gemeinschaftlichen europäischen Zusammenarbeit. Gerade in letzter Zeit muss ich allerdings feststellen, dass in meinen Augen Anspruch und Realität der EU auseinander driften. Da wäre auf der einen Seite der Wunsch, eine homogene Ländergemeinschaft zu bilden und auf der anderen Seite der gleichzeitige Expansionsdrang, der für neue Mitgliedsstaaten sorgen soll. Spätestens seit der letzten großen Osterweiterung sollte hier eigentlich allen Beteiligten klar sein, dass eine erneute Erweiterung sorgfältig geplant sein sollte. Besonders bei der Frage der "Spielregeln" hat die EU meiner Meinung nach dringend Nachholbedarf. Ich halte es für eine Zumutung, dass sich die Institutionen der EU in elementare Fragestellungen der Mitgliedsländer einmischen um dann wichtige Entscheidungen darüber in nicht enden wollenden Diskussionen verhindern. Bestes Beispiel hierfür ist wohl die immer noch sehr präsente Flüchtlingsfrage: Da wird über Quoten und Verteilungsschlüsses debattiert, da werden Kosten-Nutzenrechnungen aufgestellt und Grenzzäune gebaut. Und vor unserer Haustür sorgen wir mit der Unterstützung von militärischen Einsätzen dafür, dass immer mehr Menschen auf der Flucht sind. Warum können wir mehrere Mio. € für einen halbjährlich stattfindenden Umzug des Europaparlaments zur Verfügung stellen und scheitern dann bei der Aufnahme von Hilfsbedürftigen weil wir uns über die Kosten nicht einigen können?! Ein anderes Beispiel, was mir derzeit die Sorgenfalten ins Gesicht treibt, ist der Umgang mit Großbritannien nach dem beschlossenen Ausstieg aus der EU. Natürlich muss der Brexit so ablaufen, dass der Schaden für beide Seiten möglichst gering ist. So wie ich die Verhandlungstaktik der EU jedoch derzeit sehe, will man auf der einen Seite dafür sorgen, dass Großbritannien auch nach dem Austritt seinen finanziellen Zusicherungen nachkommt. Auf der anderen Seite will man die eigenen Zusicherungen an die Briten mit durchführung des "Brexit" unverzüglich einstellen. Großbritannien auf der anderen Seite scheint selber mit der eigenen Entscheidung überfordert zu sein. Anders kann ich mir die angestrebten Neuwahlen in diesem Jahr nicht erklären. Es scheint fast so, dass niemand für die nun getroffene Entscheidung die Verantwortung übernehmen möchte. Dies bringt mich zu einem letzten Punkt, der mich mit dem aktuellen Zustand der EU hadern lässt: Der gesamte Apparat ist zu undurchsichtig. Viele Entscheidungen scheinen im Schnelldurchlauf abgewickelt zu werden, ohne dass eine vernünftige Information oder Diskussion erfolgt. Zugegeben, gleiches gilt auch für die Entscheidungsfindung auf Bundes- und Landesebene, aber wenn wir im Informationszeitalter immer noch dafür kämpfen müssen, dass wichtige Eckpunkte über internationale Abkommen oder Informationen über den Entstehungsprozess von Gesetzestexten überhaupt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, läuft Einiges meiner Meinung nach nicht in die richtige Richtung. Zuletzt muss ich allerdings auch die Bürger/-innen dieser Staatengemeinschaft in die Verpflichtung nehmen. Die Instituionen der EU hatten und haben einen nicht unbedeutenden Einfluss auf uns und unser Leben. Es kann nicht sein, dass wir bei den Wahlen zum Europaparlament europaweit eine Wahlbeteiligung von unter 50% haben. Um wählen zu können, muss man natürlich informiert sein. Dazu gehört auch, dass man eine gewisse Eigeninitiative zeigt. Dieses Merkmal scheint allerdings leider bei vielen Menschen, nicht nur in dem Bereich, verschwunden zu sein. Es wird erwartet, dass alle Informationen auf dem Silbertablett serviert werden. Gleichzeitig regt man sich dann darüber auf, dass man nicht die Informationen erhält, die man gerne erhalten würde. In diesem Jahr stehen viele entscheidende Wahlen an, die auch unser Miteinander in Europa beeinflussen werden. Ich hoffe, dass sie europafreundlich ausfallen werden, vielmehr hoffe ich allerdings auch, dass wir alle erkennen, welche Chancen wir mit der Europäischen Union haben und welche Weichen wir stellen müssen um tatsächlich eine europäische Gemeinschaft zu bilden.

Donnerstag, 20. April 2017

Diskussionskultur ohne Kultur

Der Begriff der sozialen Netzwerke bezieht sich seit der Gründung von Facebook, Stayfriends und co. schon lange nicht mehr auf die direkten freundschaftlichen und familiären Beziehungen, mit denen man im täglichen realen Leben kommuniziert. Vielmehr kann man sich mit der gesamten Welt vernetzen, Gruppen beitreten und neue interaktive Freunde finden; und man kann sich an Diskussionen beteiligen. Dies alleine wäre sicherlich kein wirklicher Grund gewesen, einen Blogeintrag darüber zu schreiben. Die Art und Weise, wie Diskussionen geführt werden, lässt mich allerdings ein ums andere Mal in eine Schockstarre fallen.

Ich bin tatsächlich selber ein großer Freund von Diskussionen, und vermisse ein wenig die Diskussionsbereitschaft auf meinem Blog. In der heutigen Zeit scheint es allerdings zu einer üblichen Unsitte geworden zu sein, seine Diskussionspartner bei Abweichungen von der eigenen Meinung direkt persönlich anzugreifen und zu beleidigen. Ich begreife in diesem Zusammenhang nicht, wieso das Internet von so einer großen Menschenmasse als rechtsfreier Raum angesehen wird.

Was mich an der mangelnden Diskussionskultur allerdings am Meisten nervt, ist die Tatsache, dass sich diese Unart immer stärker auf die reale Welt übertragen lässt. Sind wir als Menschen wirklich wieder so weit, dass wir Konflikte oder unterschiedliche Meinungen nur noch mit Gewalt lösen können?
Vielleicht wäre es doch keine so falsche Idee, Marihuana zu legalisieren, aber mal im Ernst, warum haben wir so einen Drang dazu entwickelt, Diskussionen eskalieren zu lassen?
Ich persönlich stehe jedenfalls kurz davor, sämtlichen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Ich weiß, dass das nicht der sinnvollste Weg ist, aber in einer Welt, in der Diskussionen kaum noch möglich zu sein scheinen, weil ein Großteil seinen Standpunkt als ultimative Wahrheit ansieht, ist es für mich der gesündeste.


Mittwoch, 12. April 2017

Determinismus - Alles vorbestimmt?

Gelegentlich bekomme ich von meinen Blogbesucherinnen und -besuchern interessante Begriffe zugesendet, über die ich schreiben soll. Vielen Dank dafür!
 Einige dieser Begriffe sorgen allerdings  für ein flaues Gefühl in der Magengegend. Einer dieser Begriffe ist der Begriff des "Determinismus." Mein erster Gedanke war: "Wo soll ich da blos anfangen?" Na gut, hier ist mein Versuch, dem Thema gerecht zu werden.

Geht es nach dem griechischen Philosophen Demokrit, ist unser ganzes Leben von Beginn an fest vorbestimmt. Jedes Ereignis, jede Veränderung hält sich an festgelegte Naturgesetze, muss unweigerlich eintreffen und lässt sich von uns nicht beeinflussen. Dieses Gedankenkonstrukt mag für uns verlockend klingen, können wir doch so bei jedem Missgeschick und jedem Scheitern behaupten, es hätte unweigerlich passieren müssen.
Interessant wird im diesem Zusammenhang der Begriff der Willensfreiheit. Wenn unser Leben von Beginn an durch Naturgesetze vorbestimmt und vorhersehbar ist, haben wir Menschen keinen freien Willen, da jede "bewusste" Entscheidung tatsächlich vorprogrammiert gewesen sein muss. Demnach war auch dieser Blogeintrag keine freie Entscheidung von mir, ich hätte den Begriff auch unter den Tisch fallen lassen können, sondern fest vorbestimmt.
Ich habe gewisse Zweifel an dieser These. Ein wissenschaftlicher Forschungszweig, der mich in meinen Zweifeln bestätigt, ist die Erforschung der Chaostheorie.
Nehmen wir zwei absolut identische Doppelpendel und stellen sie nebeneinander auf. Wären die Gesetze der Natur vorprogrammiert, müssten sie - abzüglich einer geringen Variable bezüglich der unterschiedlichen Standorte - bei gleicher Inbetriebnahme nahezu identische Bewegungen durchführen, die vorhersagbar sind. Schnell wird man erkennen, dass jeder neue Durchgang unter den exakt gleichen Bedingungen zu immer neuen Ergebnissen führt.
Natürlich hat auch diese Theorie einen Haken: Durch die Dimension der Zeit wird eine Variable eingefügt, die man nicht einfrieren kann. Kein beliebiges Experiment lässt sich daher unter exakt identischen Bedingungen wiederholen. Aber auch hier könnte man vermutlich bei einer genauen Erforschung der Zeit die erwarteten Bewegungen herausrechnen, sollten alle Ereignisse vorbestimmt sein.
Auf der anderen Seite haben verschiedene Experimente gezeigt, dass unser Gehirn eine Bewegungsaktion des Körpers schon vorbereitet, bevor wir bewusst diese Aktion durchführen. Es bestimmt quasi im Voraus, welche Entscheidung unser Körper als nächstes treffen wird.
Laut einer aktuellen wissenschaftlichen Studie konnten Bewegungen von Versuchspersonen bis zu 8 Sekunden vor ihrer tatsächlichen Ausführung durch die gemessene Hirnaktivität vorhergesagt werden. (http://www.spektrum.de/alias/r-hauptkategorie/hirngespinst-willensfreiheit/968930)

Ist unser Leben also tatsächlich vorbestimmt? Laufen biologische Prozesse vielleicht unter anderen naturwissenschaftlichen Konstanten ab als mechanische? Ich hoffe, ich finde die Zeit, mich noch ausführlicher mit diesem Thema zu beschäftigen. Eines kann ich auf jeden Fall vorhersagen: Dieser Blogeintrag hat mein Interesse an der wissenschaftlichen Betrachtung von Determinismus und Chaostheorie geweckt.

Bis Bald
Sebastian

Samstag, 8. April 2017

Da Da Da...

Manchmal lassen mich die Schrecken der realen Welt in eine surreale Phantasiewelt abgleiten und ich stürze mich auf die Künstler des Dadaismus. Möge sich jede/r einen eigenen Reim auf das folgende Gedicht bilden:

Verse ohne Worte

Hugo Ball

       gadji beri bimba glandridi laula lonni cadori
gadjama gramma berida bimbala glandri galassassa laulitalomini
gadji beri bin blassa glassala laula lonni cadorsu sassala bim
gadjama tuffm i zimzalla binban gligla wowolimai bin beri ban
o katalominai rhinozerossola hopsamen laulitalomini hoooo
gadjama rhinozerossola hopsamen
bluku terullala blaulala loooo
zimzim urullala zimzim urullala zimzim zanzibar zimzalla zam
elifantolim brussala bulomen brussala bulomen tromtata
velo da bang bang affalo purzamai affalo purzamai lengado tor
gadjama bimbalo glandridi glassala zingtata pimpalo ögrögöööö
viola laxato viola zimbrabim viola uli paluji malooo
tuffm im zimbrabim negramai bumbalo negramai bumbalo tuffm i zim
gadjama bimbala oo beri gadjama gaga di gadjama affalo pinx
gaga di bumbalo bumbalo gadjamen
gaga di bling blong
gaga blung


Montag, 3. April 2017

Meine Heimat, meine Liebe...

Manchmal vergeht einem die Zeit wie im Fluge. Schon wieder ist ein Monat vorbei und ich bin beim Buchstaben D angekommen. An erster Stelle steht da natürlich meine Heimatstadt, Düsseldorf aus der ihr weiter unten ein paar Impressionen sehen könnt.

Zuerst aber ein paar Fakten zu der Stadt, die seit 1946 Landeshauptstadt des Landes Nordrhein-Westfalen ist. Düsseldorf hat aktuell 635.705 Einwohner (31.12.2016), die sich auf eine Fläche von 217,41 km² verteilen. Knapp 57% der Gesamtfläche besteht aus Grünflächen, womit Düsseldorf im nationalen Vergleich auf Platz 11 und damit leider knapp hinter Köln aber noch vor München und Leipzig liegt. (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/417098/umfrage/deutschlands-gruenste-staedte/)
Besonders schön, gerade im Frühling und Sommer, sind die vielen größeren und kleineren Parks, die sich wie ein grünes Band von Norden nach Süden entlang des Rheins durch die Stadt ziehen. 

Aber auch kulturell hat die Rheinmetropole Einiges zu bieten. Neben der "längsten Theke der Welt", an der Bierfreunde sich quer durch die Altstadt ein leckeres Altbier gönnen, bietet Düsseldorf besonders für Freunde der japanischen Kultur einige sehenswerte Lokalitäten an. Der Bereich zwischen Immermannstraße und Charlottenstraße wird nicht umsonst "little Japan" genannt. Hier befinden sich neben einigen guten Sushi-Restaurant viele japanische Läden aus allen Lebensbereichen. Besonders reizvoll ist für Japanfreunde außerdem sicherlich der kleine Japanische Garten im Nordpark sowie das EKO-Haus, ein japanischer Tempel des Jodo-Shinshu und kulturelles Zentrum der Japanischen Gemeinde in Düsseldorf. 

Jetzt aber genug der Informationen, hier sind nun die versprochenen Impressionen aus dem, meiner persönlichen Meinung nach, schönsten Dorf der Welt. Viel Spaß beim Anschauen. 






Montag, 27. März 2017

Sein eigener Chef

Ich muss gestehen, ich habe mir mein Studium etwas anders vorgestellt, zumindest was den finanziellen Punkt angeht. Jetzt bin ich seit fast 4 Jahren mit einem Kleingewerbe angemeldet und arbeite neuerdings zusätzlich als Freiberuflicher Texter. Alles schön und gut, möchte man meinen, und ein Stück weit genieße ich auch diese Unabhängigkeit.
Ich kann / muss mich selber um meine Aufträge kümmern, ich entscheide, wie viele Aufträge ich in einer Woche schaffe und ich entscheide, wann und wo ich arbeiten möchte. Außerdem kann ich durch die freiberufliche Tätigkeit immer wieder neue Bereiche entdecken, die ich in einem festen Beruf vielleicht nicht entdecken könnte.
Aber bei aller Romantik und Freiheitsmelancholie hat das Leben als Freiberufler natürlich auch seine eigenen Herausforderungen. Abgesehen vom bürokratischen Aufwand, der sich bei mir noch in überschaubaren Grenzen hält, ist man natürlich selber dafür verantwortlich, dass genügend Geld in die eigenen Taschen kommt. Das Risiko, am Ende des Monats auf dem Trockenen zu sitzen begleitet mich gerade am Anfang auf Schritt und Tritt. Ich habe dennoch diesen Schritt nicht bereut, da  Für mich bleibt der Nervenkitzel, jeden Tag aufs Neue nach neuen Einnahmequellen und Auftraggebern zu suchen auch eine schöne und aufregende Arbeit mit sich bringt.

Freitag, 17. März 2017

Die Crafts der Biere

Habt ihr schon einmal von "Ugly Duck", "Brew Dog" oder "Wychwood" gehört?
Nein, das sind keine neuen Tierrassen, die Rede ist hier von Craft Beer, handwerklich gebrautes Bier, bei dem die traditionellen Brau-Traditionen mit innovativen Ideen und Geschmacksrichtungen gemischt werden. Der Vielfalt sind fast keine Grenzen gesetzt,  dabei darf auch gerne jenseits des Reinheitsgebots experimentiert werden. Warum also nicht einmal ein Bier auf Maisbasis probieren?!

Auch hierzulande schießen immer mehr Craftbierbrauereien aus dem Boden. Diese kommen zwar nicht annähernd an die Produktionsmenge der industriell hergestellten Traditionsbiere heran und sind dem entsprechend in der Regel etwas teurer, dafür überraschen sie mit ganz neuen Geschmackseindrücken, über die man nur staunen kann. Da mischen sich feine Kaffeenoten mit einer Spur von Pfeffer und der zitronige Grundgeschmack wird durch einen herben Abgang abgerundet.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich im Internet über die verschiedenen Hersteller und Biersorten informieren. Gute Anlaufstellen für einen ersten Überblick bieten z.B. die Seiten https://craftbeer-revolution.de/ und https://www.craftbeer.com/ an und wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auch selber als Hobbybrauer versuchen. Hierzu sind allerdings, wie es in Deutschland üblich ist, einige Gesetze und Vorschriften zu beachten. Genaueres hat der Zoll auf seiner Homepage zusammengefasst: https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Alkohol-Kaffee-Kraftstoffe-Strom-im-Haushalt/Brauen-Brennen-Roesten/Bier/bier.html

Ich hoffe, ihr seid ein wenig auf den Geschmack gekommen und probiert mal eine neue Biersorte aus. Oder ihr braut sogar euer eigenes Bier, dann freue ich mich immer über nähere Informationen.
Wohl bekommt´s!

Euer Sebastian

Montag, 13. März 2017

Chaotische Verhältnisse

Es heißt, nur das Genie überblickt das Chaos. Ich frage mich, ob wir in unserer heutigen Welt überhaupt noch Genies haben und wenn wir sie haben, warum sie nicht gehört werden. Gestern fanden in den Niederlanden die Parlamentswahlen statt und ich glaube schon, dass das Ergebnis durchaus hätte schlechter ausfallen können. Bei aller Euphorie dürfen wir aber nicht vergessen, dass rechte und europafeindliche Kräfte den zweiten Platz einnehmen konnten. Ich glaube nicht, dass die Befürworter eines gemeinsamen Europas auch nur im Ansatz verstanden haben, welches riskante Spiel sie spielen.
In diesem Jahr werden noch weitere wichtige Wahlen in Frankreich und in Deutschland folgen und auch da sehen die Zeiten momentan nicht sehr rosig aus. Die Europäische Union muss sich neu erfinden. Sie hat sich in einer viel zu kurzen Zeit viel zu schnell ausgebreitet und dabei viel zu sehr in die individuellen Strukturen ihrer Mitgliedsländer eingegriffen. Es heißt immer, man wolle kein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Bei den unterschiedlichen Verhältnissen, die in den Mitgliedsstaaten der EU allerdings vorherrschen, hätte es allerdings offensichtlich gewesen sein müssen, dass jedes neue Mitgliedsland eine individuelle Anpassung an die EU benötigt.
Stattdessen die Brechstange herauszuholen und mit Gewalt alle Mitgliedsstaaten auf eine Linie zurechtzustutzen kann nur scheitern.
Wenn wir in einer starken Union leben möchten, müssen wir langfristig darauf hinarbeiten, dass wir zum Einen gemeinschaftlich handeln aber zum Anderen die einzelnen Bedürfnisse und Anforderungen der Mitgliedsstaaten nicht außer Acht lassen. Ich fürchte, da muss die Europäische Union wie sie jetzt ist noch sehr viel lernen.

Freitag, 3. März 2017

Wo sind die Clowns?

Kommt es euch auch manchmal so vor, dass unsere Gesellschaft immer humorloser wird? Nicht nur, dass mittlerweile Satire mit Beleidigungen gleichgestellt wird, auch die richtig guten Humoristen scheinen immer seltener zu werden.
Dabei wäre es gerade in der heutigen Zeit so wichtig, hin und wieder mal die Ernsthaftigkeit des Lebens beiseite zu legen und sich einfach mal berieseln zu lassen.


Freitag, 17. Februar 2017

Alles Blau oder was?

Manch einer verspricht das Blaue vom Himmel. Wer sich darauf einlässt, ist ziemlich blauäugig und wird womöglich sein Blaues Wunder erleben. Auf den Schreck wird er dann vielleicht am nächsten Tag blau machen und nach einem Beruhigungsschnaps blau sein und mit etwas Glück kommt man mit einem blauen Auge davon. Die Farbe Blau spielt in unseren Sprichwörtern eine ziemlich große Rolle. Es ist an der Zeit, der Herkunft dieser Sprichwörter auf den Grund zu gehen.

Für das erste Sprichwort habe ich eine Erklärung gefunden, nachdem blau die Farbe der Täuschung ist. Andere Quellen benennen blau hingegen als Farbe der Ehrlichkeit.
Mir erscheint eine weitere Theorie wahrscheinlich. Der Himmel ist kein greifbarer Gegenstand. Ihn einzufangen ist unmöglich. Das Blaue vom Himmel zu versprechen daher aus rein pragmatischen Gesichtspunkten unmöglich.

Für die Redewendung "blauäugig sein" existiert tatsächlich eine greifbare Erklärung. Babies haben in der Regel kurz nach der Geburt blaue Augen. Wer also blauäugig ist, verhält sich so unbedarft und naiv wie ein kleines Kind.

Ihr blaues Wunder konnten im Mittelalter die Färber erleben. Nach dem Färben reagierten grüne und gelbe Farben in Verbindung mit Sauerstoff und färbten den Stoff blau, sodass Färber häufiger ihr blaues Wunder erleben mussten,

Die Herkunft des Ausdrucks "blau machen" ist nicht vollständig gesichert. Vermutlich stammt er allerdings auch aus dem Färberhandwerk. Nach dem Einfärben mussten die Stoffe mindestens einen Tag lang in der Sonne liegen und trocknen, wobei blaue Stoffe sehr beliebt gewesen sind. Die Färber konnten sich ausruhen und machten an eben diesem Tag "blau".

Warum man im betrukenen Zustand "blau" ist, geht vermutlich auf die Farbe der Trinkernase zurück, bei der besonders die Venen hervortreten und leicht bläulich unter der Haut hervorschimmern,

Die Herkunft des Sprichwortes "mit dem blauen Auge davonkommen" ist relativ einfach. Wer sich auf einen Kampf mit einer überlegenen Person einlässt, und diesen Kampf mit leichten Blessuren verlässt, ohne groß Schaden davon getragen zu haben, hat ziemlich viel Glück gehabt. Er ist mit einem blauen Auge davon gekommen.

Bei so vielen blauen Sprichwörtern wird es wohl jetzt an der Zeit, ins Grüne zu fahren bevor ich vollständig den roten Faden verliere.

Bis Bald,
Euer Sebastian



Donnerstag, 16. Februar 2017

Bonn oder Berlin? Eine Geschichte aus zwei Städten...

Berlin hatte schon im alten Preußen seit 1709 eine bedeutende Stellung als Hauptstadt des Königreiches. Sie wurde vergrößert, verkleinert, in West- und Ost-Berlin geteilt, wiedervereinigt, und mit einem unvollendeten Flughafen zur Lachnummer degradiert. Dabei bietet Berlin nicht nur aus politischer Sicht so viele interessante Orte zum Entdecken. Angefangen bei den Regierungsgebäuden bis hin zu den Parks. Dabei erkennt man als Besucher, dass Berlin grüner ist als gedacht. Alleine der Bereich um den Wannsee bietet Natur pur. Architekturbegeisterte werden sicherlich neben dem Berliner Dom und Schloss Bellevue auch das Rote Rathaus, die Museumsinsel und natürlich das Brandenburger Tor zu schätzen wissen. 
So oder so ist Berlin auf jeden Fall eine Reise wert...








...ebenso wie Bonn. Die kleine Schwester besitzt zwar gerade einmal etwa 13% der Fläche von Berlin, bietet aber ebenso einige interessante Sehenswürdigkeiten. Natürlich ist aus kulturellerSicht der berühmteste Sohn der Stadt, Ludwig van Beethoven angemessen gewürdigt worden. Aber auch das politische Bonn ist nicht vollständig in Vergessenheit geraten. Das ehemalige Bundestagsgebäude sowie die Villa Hammerschmitt können ebenso besichtigt werden, wie die Erst- und Zweitsitze der Bundesministerien. 
Wen die Politik wenig interessiert, der sollte sich auf jeden Fall zum Rheinufer aufmachen. Die Aussicht auf das Siebengebirge ist großartig. 

Für welche Stadt auch immer man sich entscheidet, sehenswert sind beide auf jeden Fall!











Dienstag, 14. Februar 2017

Blumige Grüße

Heute ist wieder der Tag der Tage; die Einen lieben ihn, die Anderen hassen ihn und verteufeln ihn als künstliche Erfindung der Blumenindustrie: Valentinstag!
Worum geht es eigentlich genau an diesem Tag? Ursprünglich geht es bei diesem Gedenktag um das Gedenken an den Heiligen Valentin, der laut einer Überlieferung Aufgrund seines christlichen Glaubens an einem 14. Februar von den Römern enthauptet wurde. Der Legende nach soll der Priester liebende Paare trotz römischen Verbots nach dem christlichen Ritus getraut haben.
Die Idee, dass sich Liebende zum Valentinstag Geschenke machen, ist in England übrigens schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt.
Tradition hin oder her, die Blumenindustrie wird sich sicherlich auch heute wieder über einen schönen Gewinn freuen.

Ich für meinen Teil verschenke natürlich auch ein paar Blumen an alle Leser-/innen und wünsche euch einen tollen Tag!

Euer
Sebastian






Mittwoch, 8. Februar 2017

Bücher mögen sich nicht rechnen, aber sie zahlen sich aus

Keine Sorge, das wird keine weitere Buchrezension über den besten Krimi oder die schönste Liebesromanze des Jahres. Nein, es wird ein Aufruf für Bücher und Bücherschränke. Ich meine, so richtig echte Bücher aus Papier.
In Düsseldorf, und in vielen anderen Städten, stehen an verschiedenen Orten Bücherschränke wo man alte Schinken loswerden, und neue Schätze sammeln kann. Leider werden diese immer häufiger beschädigt oder mit sachfremdem Inhalt gefüllt und ich stelle mir mal wieder die Frage, warum in der heutigen Zeit jede noch so sinnvolle öffentliche Einrichtung mutwillig beschädigt oder zerstört wird.
Manchmal frage ich mich, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht. Lasst doch die Leute Bücher lesen, die Bücher lesen wollen und lasst eure Wut an einem Boxsack aus.

Euer
Sebastian


Dienstag, 7. Februar 2017

Brauchtum, braucht man das?

Bald geht es wieder los, und in den Karnevalhochburgen des Landes ziehen wieder die Jecken durch die Straßen. Als gebürtiger Rheinländer gerate ich wie jedes Jahr wieder in Versuchung, mich dem Treiben hinzugeben und den "Zoch" vor Ort mitzuverfolgen.
Und wie jedes Jahr erinnere ich mich an das jeweils vorherige Jahr, in dem ich mir die Bahnfahrt mit einer Horde alkoholisierter Jugendlichen teilen musste, mir anschließend den Weg durch die Schnapsleichen gebahnt habe (um 11 Uhr vormittags) um dann in Eiseskälte darauf zu warten, dass die ersten Wagen und Fusstruppen an mir vorbei laufen und mit Kamelle (die Dank neuer Sicherheitsrichtlinien auch immer einfallsloser zu werden scheint) um sich schmeißen.
Wenn dann noch die Gedanken an die Rückfahrt mit noch mehr alkoholisierten Jugendlichen ("dürfen die überhaupt schon Alkohol trinken?") und jeder Menge gröhlender Mitreisenden wieder hochkommt, ist die Stimmung erst einmal dahin.
Dabei ist doch der Karneval angeblich eben dazu gemacht worden, um gute Laune zu verbreiten und die Narrenfreiheit zu feiern.
Wenn in der heutigen Zeit der Begriff der Narrenfreiheit allerdings so gedeutet wird, dass man sich mit möglichst dummen Aktionen (auf die tatsächlich nur ein Narr kommen kann) möglichst schnell ins alkoholische Nirvana schießt, kann selbst ich als Rheinländer dem bunten Treiben nichts Gutes mehr abgewinnen.
Obwohl, doch! Auch in diesem Jahr wird es wohl wieder besonders in Düsseldorf viele bissige und humorvolle Motive auf den Wagen der Karnevalsgesellschaften geben und auch in diesem Jahr werden die Emotionen und Reaktionen darauf nicht lange auf sich warten lassen. Und für gute Satire lohnt es sich dann halt doch, den Umzug live mitzuverfolgen.
 In diesem Sinne, Helau und bis Bald!
Sebastian

Montag, 6. Februar 2017

Barcelona - Berge und Meer... und jede Menge Gaudi

Der Buchstabe "B" wird wohl ein Reisebuchstabe werden. Neben Barcelona warten noch Berlin und Bonn auf eine Kurzvorstellung. Heute geht es aber erst einmal mit der aufregendenen Stadt im Westen Spaniens los, wobei "Spanien" hier nicht ganz richtig zu sein schein. Die meisten Bewohner sehen sich eher als Katalanen und es gibt regelmäßige Bestrebungen, einen autonomen Status zu erwirken.

Aber zurück zur Stadt selbst. Barcelona besticht nicht nur durch jede Menge sehenswerter Kultureinrichtungen, sie verbindet auch die Berge der Pyrenäen mit dem Meer. Diese Mischung bietet einen abwechslungsreichen Aufenthalt und sollte für jeden Besucher das richtige Urlaubsfeeling anbieten.

Wie schon oben erwähnt, hat aus kultureller Sicht besonders der Künstler Antoni Gaudi seinen Stempel der Stadt aufgedrückt. Seine Bauwerke mit geschwungenen Linien und organisch wirkenden Formen sind überall in der Stadt zu sehen. Am Beeindruckensden dürfte allerdings der Park Güell sein, ein 17 ha großer Park an dessen Gestaltung Antoni Gaudi maßgeblich beteiligt gewesen ist. Leider kostet der Park mittlerweile Eintritt, aber ein Besuch lohnt sich allemal.

Wer es lieber kulturell hat, der sollte sich auf jeden fall das Barri Gòtic (Gotisches Viertel) mit seinen Baudenkmälern aus dem 14. und 15. Jahrhundert ansehen. Die gotische Kathedrale von Lissabon bildet das Zentrum des Viertels und steht allen Besuchern offen.
Der Passeig de Gràcia ist das Paradies für alle shopaholics. Zahlreiche Boutiquen säumen die Straße.

Bergsteiger sollten sich auf jeden Fall die beiden Hausberge Mont Juic und Tibidabo erkunden. Von dort hat man einen großartigen Ausblick auf die gesamte Stadt.

Seid ihr selber schon einmal in Barcelona gewesen? Was hat euch am Besten gefallen?

Bis Bald,
Sebastian










Mittwoch, 1. Februar 2017

schreibst du noch oder bloggst du schon?

Nachdem ich den ersten Monat tatsächlich mit Leben füllen konnte, und auch das ein oder andere Feedback erhalten habe, (vielen Dank dafür!), ist jetzt der nächste Buchstabe an der Reihe.
Die wichtigste Frage, die sich mir momentan für den Buchstaben "B" stellt, ist die Frage nach dem "Warum?". Warum blogge ich? Warum blogt man eigentlich?
Für Viele, und zu einem gewissen Teil auch für mich, ist der Blog natürlich auch immer eine Möglichkeit der Selbstdarstellung. Häufig werden die aktuellen Mode- und Makeuptrends hergenommen und ausgiebig analysiert, andere widmen sich ausführlich der Beschreibung ihrer Hobbies.

Für mich sollte ein Blog aber auch mehr sein, er sollte auch eine Plattform zum Gedankenaustausch anbieten. Leider vermisse ich hier und auch auf anderen Blogs die (öffentliche) Diskussion über angesprochene Themen. Sind wir wirklich schon soweit, dass ein einfacher "like" ausreicht, um Zustimmung oder Ablehnung zu einem Thema auszudrücken? Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass die Anonymität des Internet gerne mal dazu führt, dass Diskussionen schnell aus dem Ruder laufen. Leider scheinen dabei einige Personen zu vergessen, dass auch das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Ich würde zu gerne eine Möglichkeit finden, wie man sich im Internet vernünftig austauschen kann, wie man eine Diskussion führen kann, ohne dass es früher oder später zu Beleidigungen und Hasstiraden kommt.
Wenn ihr eine Idee habt, freue ich mich sehr über einen Kommentar von euch, ganz ohne Beleidigungen.
Wenn ihr selber bloggt, schreibt mir doch auch kurz, warum ihr bloggt. Ihr dürft euren Blog anschließend natürlich auch verlinken ;)
 Ich freue mich auf eure Reaktionen

Bis Bald
Euer Sebastian

Dienstag, 31. Januar 2017

Atomkraft? Nein Danke!

Sagt euch der Name "Tihange" noch etwas? Letztes Jahr war der Name des belgischen Atomkraftwerks in aller Munde, da es altersbedingt marode und baufällig geworden ist. Das Atomkraftwerk sollte schon länger stillgelegt werden, was allerdings bisher von der belgischen Regierung nicht umgesetzt worden ist.
Seitdem zerfällt das Kraftwerk weiter vor sich hin und sorgt in der Nachbarschaft für Aufsehen, die Berichterstattung darüber hat allerdings spürbar nachgelassen.

Gleichzeitig wurde in einer kleinen Randnotiz darüber berichtet, dass Deutschland ohne Atomkraft genügend Strom produziert, um diesen ins Ausland zu exportieren.
Die Atomlobby ist mächtig, das erfahren wir in Deutschland regelmäßig aufs Neue. Wenn wir aber schon krampfhaft an der Atomenergie festhalten müssen, warum kümmert man sich dann nicht endlich mal um eine sichere und zuverlässige Verarbeitung?
Wir alle dürften noch die Bilder aus Fukushima im Kopf haben; die Region wird über Jahrzehnte dauerhaft unbewohnbar bleiben. Wie stellen sich die Betreiber von Tihange eine Evakuierung in Europa vor, wenn dort der GAU eintritt? Ich hoffe, dass es nie soweit kommt aber ich fürchte, dass dieses Spiel mit dem Feuer kein gutes Ende nehmen wird.


Freitag, 20. Januar 2017

Azulejos in Lissabon

Lissabon ist an sich schon eine bemerkenswert schöne Stadt. Was einem allerdings sofort ins Auge fällt, sind meist blaue Kacheln, die eine Vielzahl von Häusern zieren. Diese Kacheln, Azulejos genannt, sind ein Erbe der maurischen Vergangenheit Lissabons. Der Name leitet sich vom arabischen az-zulaiǧ ab, was soviel wie "Kachelwerk bedeutet. 

Die überwiegend blaue Farbgestaltung sorgt bis heute in diesem Zusammenhang für ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. Demnach soll der Name in erster Line von dem portugiesischen Wort für blau, "azul", abstammen. Da diese Form der Kacheln allerdings auch noch heute im arabischen Raum unter dem Namen "zellij" bekannt sind, bleibt wohl die arabische Variante wahrscheinlicher.
Wie die Azulejos aussehen, könnt ihr nachfolgend in einigen Impressionen aus Lissabon sehen.

Für weitere Details gibt es unter http://azulejos.fr/index_en.html viele Informationen zu dem Thema.






Samstag, 14. Januar 2017

Amsterdam, Amsterdam...

Heute gibt es mal einen weniger meinungsäußernden Blogpost. Stattdessen möchte ich euch nach Amsterdam entführen; eine Stadt, die nicht nur wegen ihrer Grachten sehenswert ist. Vielleicht wecken meine Bilder ja bei euch die Lust, auch mal diese schöne Stadt am Wasser zu besuchen.


beurs van berlage

Paleis op de Dam

Königliche Laternen

Westerkerk


V.O.C. Amsterdam

Grachten in Amsterdam

Dienstag, 10. Januar 2017

Die Affen sind los...





Habt ihr auch manchmal das Gefühl, ihr befindet euch im Affenzirkus? Besonders im Straßenverkehr kommt es mir immer häufiger vor, dass ich mich von Affen umgeben fühle. Erst heute musste ich mich wieder anhupen lassen, weil ich es gewagt habe, bei "gelb" noch nicht vollständig von der Fahrbahn gewesen zu sein. Woher kommt diese Hektik und dieser dauerhafte Stress in der heutigen Zeit? Ist es echt zuviel verlangt, 2 oder 3 Sekunden länger zu warten bis Alle die Straße überquert haben?

Mit dem Verkehr ist es wohl wie mit dem richtigen Leben, wer seine Ellebogen nicht einsetzen kann, zieht den Kürzeren. Was wohl Erich Kästner zu dem Verhalten solcher Personen sagen würde? Immerhin hat er schon 1932 in seinem Gedicht "Entwicklung der Menschheit" festgestellt, dass wir im Grunde noch immer die alten Affen sind, wie "seinerzeit auf den Bäumen".


Donnerstag, 5. Januar 2017

Absolutismen

Man merkt, in Deutschland stehen die nächsten Wahlen an. Schon bevor die ersten Wahlplakate veröffentlicht werden, befinden sich die unsere Spitzenpolitiker/innen schon im Angriffsmodus.
Eine bemerkenswerte Eigenschaft in der Rhetorik unserer Zeit scheint es dabei zu sein, in Absolutismen zu argumentieren. Es gibt nur noch richtige und falsche Aussagen, Wahrheit und Lüge. Alle Grautöne werden ausgeblendet.
 Dass wir dabei in eine gefährliche Zeit rutschen, in der sich unterschiedliche Meinungen immer weiter gegenseitig aufschaukeln, weil jeder auf seinen Standpunkt beharrt und niemand auch nur ansatzweise nachgeben möchte, scheint wohl unwichtig zu sein.

Ich frage mich, wohin diese von "Gutmenschen", "Putinverstehern", "Kriegstreibern", und "Linksnationalisten" geprägte Diskussionskultur uns noch bringen wird und hoffe, dass wir eines Tages wieder erkennen, wohin so ein Denken in schwarz und weiß, so eine Kategorisierung in "wir" und "die" schon immer geführt hat.
Das nächste Thema wird wieder etwas weniger politisch werden, dennoch bin ich auf eure Kommentare, Meinungen, Kritiken gespannt.

Habt einen schönen Tag!
Sebastian

Sonntag, 1. Januar 2017

A wie Anfang

Am Anfang war das Wort und Aller Anfang ist schwer. Und manchmal föngt man eine neue Aufgabe einfach nur deshalb an, weil man eine neue Herausforderung sucht. So ist dieses Blog entstanden.
Die Idee dahinter ist, dass ich jeden Monat in alphabetischer Reihenfolge Gedanken zu allen möglichen und unmlglichen Themen mache und diese veröffentliche. Ich bin gespannt, wohin diese Reise führt und freue mich jetzt schon darauf, Stichwörter zu suchen und zu sammeln. Natürlich nehme ich auch gerne Vorschläge dazu an. Schreibt mir eure gewünschten Begriffe, über die ich mir meine Gedanken machen soll gerne als Kommentar. Ich nehme die Herausforderungen an.Bis Bald, Sebastian